Info zum Austauschprogramm 2009 An der Friedrich-List-Schule Darmstadt wird seit dem Schuljahr 2002/03 ein internationales Projekt mit einem Austausch für Schüler und Auszubildende in Kooperation mit der Peter-Behrens-Schule durchgeführt. Das Moraine Park Technical College in Fond du Lac/ Wisconsin (http://www.morainepark.edu/pages/1.asp) ist seit 2002 unser Partner in den USA. Auch 2008 wurde der Austausch mit jeweils 12 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt. Im September besuchte eine Gruppe von FLS- und PBS-SchülerInnen Wisconsin und Chicago nachdem die amerikanischen Schüler im August in Darmstadt zu Gast waren. Das MPTC in Fond du Lac liegt am Lake Winebago, eine Stunde nördlich von Milwaukee. Für Juni 2009 ist wieder ein Besuch der Amerikaner geplant (10 – 14 Tage). FLS-SchülerInnen werden im September/Oktober (vor den Herbstferien) für ca. 16 Tage in die USA fliegen. Wir werden dort wieder an einem Programm des Moraine Park Technical College teilnehmen. Unterricht, Projekte und Betriebsbesichtigungen stehen ebenso auf dem Programm wie kulturelle und freizeitorientierte Aktivitäten am Wochenende. Den Abschluss der Fahrt wird wieder ein 3-tägiger Kurzaufenthalt in einer Großstadt (Chicago oder New York) bilden. Die Unterbringung in den USA erfolgt in Gastfamilien und bei Studenten des College. Die Kosten betragen ca. 800 - 900 Euro für den Flug (abhängig von der Gruppengröße) plus persönlichen Nebenkosten. Die Unterbringung bei den Gastfamilien ist i.d.R. kostenlos, wenn man sich bereit erklärt, beim Gegenbesuch der Amerikaner selbst einen Gast aufzunehmen und zu betreuen. Es wird auch wieder eine Kooperation mit einem Bildungsurlaubsträger (Jugendring, DGB o.ä.) angestrebt, damit die Teilnehmer eine Anerkennung der Studienreise als Bildungsurlaub bei ihrem Ausbildungsbetrieb beantragen können. Anmeldebögen für 2009 sind im Downloadbereich verfügbar. Interessierte schicken ihre schriftliche Bewerbung an das Sekretariat der Friedrich-List-Schule Darmstadt zu Händen von Herrn Meng. Darmstadt, 2008-10-27 Armin Meng
| Partnerschaft soll auch in den nächsten 30 Jahren Brücken über den Atlantik schlagen | | | | | Geschrieben von Land Hessen | | Tuesday, 3. October 2006 | | Ministerpräsident Roland Koch: Unsere Partnerschaft soll auch in den nächsten 30 Jahren Brücken über den Atlantik schlagen.
Schüler- und Studentenaustausch forcieren - Zusammenarbeit auch auf dem Feld der Nanotechnologie.
“Ich wünsche mir auch für die nächsten 30 Jahre eine Partnerschaft, die nicht auf dem Austausch von Papieren basiert, sondern bei der die Begegnung von Menschen im Mittelpunkt steht. Auf der Basis gemeinsamer Werte und Traditionen ist die Partnerschaft zwischen Hessen und Wisconsin eine Erfolgsgeschichte und wir wollen noch mehr Anstrengungen unternehmen, um die Freundschaft weiter zu entwickeln.” Mit diesen Worten würdigte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch zum Auftakt seines Arbeitsbesuches in Madison, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Wisconsin, die Partnerschaft beider Staaten. Im Schüler- und Studentenaustausch, aber auch bei Begegnung von Kulturschaffenden und Sportlern seien inzwischen tausende Brücken über den Atlantik geschlagen worden. Die Partnerschaft war vor 30 Jahren auf Betreiben des damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald und des seinerzeitigen Gouverneurs von Wisconsin, Patrick Lucy, geschlossen worden.
Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Partnerschaft nannte der heutige Gouverneur James Doyle “die Hessen unsere besten Freunde in der Welt”. Zugleich dankte er Koch dafür, dass dieser die Partnerschaft zu seiner Sache gemacht und neuen “Drive” in die Beziehungen gebracht habe. Auch für ihn habe die Verstärkung des Austauschs junger Menschen Priorität, weil sie wechselseitig die besten Botschafter in beiden Ländern seien.
Insgesamt haben seit dem Jahr 2000 400 Studenten an Austauschmaßnahmen teilgenommen, 12 hessische Universitäten und Fachhochschulen sind daran beteiligt. 3000 hessische Schülerinnen und Schüler sind in den letzten Jahren zum Austausch in Wisconsin gewesen. Zwischen 66 Schulpartnerschaften erfüllen die Beziehungen mit Leben.
Ministerpräsident Koch und Gouverneur Doyle wollen die Palette der Partnerschaft nach Angaben von Regierungssprecher Dirk Metz mit einem Austausch von Hochschullehrern erweitern. Nach der umfangreichen Kooperation auf dem Feld der Biotechnologie, bei der beide Seiten regelmäßig mit einem gemeinsamen Auftritt bei Messen in aller Welt präsent sind, soll nunmehr auch die Zusammenarbeit bei der Nanotechnologie ausgebaut werden. Dazu führte Ministerpräsident Koch erste Gespräche mit Verantwortlichen der Universität von Wisconsin. die auch auf diesem Gebiet Weltruf genießt.
Auf dem Programm des Ministerpräsidenten und seiner Delegation standen ferner ein Besuch des Waukesha County Technical College und eine Begegnung mit Kommunalpolitikern aus diesem Kreis vor den Toren von Milwaukee, der größten Stadt Wisconsins. Waukesha County unterhält eine Partnerschaft mit dem Kreis Offenbach, dessen Landrat Peter Walter Motor der Beziehung ist und am Besuch teilnahm. Die Städte Dreieich und Seligenstadt haben eigene Städtepartnerschaften mit Kommunen um Waukesha.
Von Madison aus wird Roland Koch nach Detroit weiter reisen, wo ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden von General Motors, Rick Wagoner, im Mittelpunkt stehen wird. Dabei will Koch die Bedeutung der Arbeitsplätze bei der GM-Tochter Opel in Rüsselsheim und insbesondere den Stellenwert des weltweiten Konzern-Entwicklungszentrums in den Mittelpunkt stellen.
© 2006 Land Hessen, Georg-August-Zinn-Straße 1, 65183 Wiesbaden, 15.09.06 | |